Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium / Tango DJ & Tanzfeste

Autor: Jochen (Seite 1 von 101)

Ingarhoe

Wenn mich jemand fragen würde, welcher sprachliche Fehler sich kommunikativ am stärksten auswirkt und das Verständnis von Schülertexten am meisten beeinträchtigt, müsste ich nicht lange nachdenken – es sind die verdammten -ing Konstruktionen

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Lückenfüller

Was sagt man bzw. was für ein Geräusch macht man, wenn man mündlich Lückensätze vorliest und die Schüler das fehlende Wort einsetzen / nennen sollen? Ich schnipse an der betreffenden Stelle immer mit den Fingern, aber das funktioniert nicht immer bzw. ist oft nicht laut genug. Ich habe mal Kollegen gefragt: 

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Die besten Flirt-Tipps für Jungs und Mädchen

Ich verdanke dem Gymnasium fast alles, zumindest im geistigen Bereich. Als Kind hatte ich keine idealen Startbedingungen. Dass ich heute vom Schreiben leben kann, verdanke ich vor allem meiner Schule und meinen Lehrern. Zum Glück haben sie mich gezwungen, an meine Grenzen zu gehen und meine Grenzen zu erweitern. Deshalb verteidige ich das Gymnasium, mit jeder Faser meines Herzens. Was die Bildungspolitik betrifft, wird es für mich allerdings immer schwieriger, mich zu äußern, ohne satirisch zu werden.

Eine ausgezeichnete Rede von Harald Martenstein auf dem 2. Bundesweiten Gymnasialtag in Stuttgart (pdf).

HW Cowbird

Cowbird is a public library of human experience. Our mission is to gather and preserve exceptional stories of human life, so the insight and wisdom we accumulate as individuals can live on in the commons, as a resource for others to look to for guidance. We offer a simple set of storytelling tools, designed to encourage contemplation and depth — for free, and without ads.

Go to the Seeds and browse through the list. Choose a topic you like and think of a story. As usual your story needn’t be “true”, you can invent it. Practice your story, so that you can tell it next lesson.

PS. If you wonder about the strange name of the website, look here.

BE in Noten

… ist eine überaus nützliche Tabelle von Dr. Joachim Mathieu, die BEs in Notenstufen umrechnet (Klick zum Vergrößern bzw. Runterladen):

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Kein Kommentar!

Nachdem es in letzter Zeit leider immer wieder Probleme mit der Kommentarfunktion gab, habe ich sie deaktiviert.

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Abitur 2016

Achtung: Alle neu hingekommenen Materialien / Dateien sind in der zip Datei (Link am Ende des Beitrages).

Korrigierst du zum ersten Mal ein Abitur? Dann helfen dir vielleicht meine Tipps.

Kommentar 7: Niemals werde ich begreifen, nach welchen Kriterien in der Musterlösung Zeilennummern angegeben werden. Bei der Textaufgabe II wird bei der Lösung zu Frage 2 („Examine …“) ALLES belegt, bei Frage 1 gibt es hingegen KEINE EINZIGE Zeilennummer. It makes the reader teacher think …

Kommentar 6: Bei der Mediation gab es dieses Jahr ein Novum, zum ersten Mal wurde die Überschrift vorgegeben. Bislang wurde von den Schülern verlangt sich eine Überschrift auszudenken, inzwischen sind sie damit offenbar intellektuell überfordert.

Eine Überschrift sollte kurz und knackig, gerne auch witty and sophisticated sein. Wie schneidet da die vorgegebene Überschrift ab? Längerweiliger geht’s kaum noch. Es muss ja nicht gleich Of Mice and Woman sein, gut wären ja auch schon Mr Mouse and Mrs FoxMighty Mickey and Erudite Erika, Marvellous Mickey and Delightful Daisy, Translating Miss Daisy May the Mouse Be with You oder Here Comes the Mouse

Nächstes Jahr bekommen wir dann wahrscheinlich ähnlich geistreiche Überschriften für den Aufsatz: Are Zoos Good or Bad? (II.C.1.). Danach kommt die Einleitung dran: In the following I’m going to … und der letzte Absatz: To sum up everybody is an individual and must decide for themselves whether zoos should be abolished or not. Und wenn das noch nicht reicht, geben wir Anregungen für den Hauptteil: You might like to write about: Looking at animals which don’t live here is nice / Keeping animals in cages is not so good … 

Hier ein paar gute Überschriften meiner Schüler zum Zoo Thema: The Dark Side of the Zoo, Keep as You Would Be Kept By, Zoomania, Free Ye Animals While Ye May und A Caged Animal Dreads the Zoo.

Kommentar 5: Das mit den (nicht) zugelassenen (Klausur-) Wörterbüchern war dieses Jahr ja auch wieder Loriot-reif. An meiner Schule haben wir u.a. ein Uralt-Lexikon aus den 70ern und ein richtig schnuckeliges Lilliput konfisziert. Warum machen wir das, bzw. warum MÜSSEN wir das machen? Mir ist doch völlig schnuppe, in welches Lexikon der Schüler nicht reinschaut. Und wenn er der Meinung ist, Opas Steinzeitlexikon ist ausreichend – so be it. Warum bevormunden wir unsere Schüler derart? War da nicht mal irgendwas mit „Autonomie“ und „Selbst-Kompetenz / -Verantwortlichkeit“? Über den Unsinn der kastrierten Klausur-Wörterbücher habe ich schon mal in diesem Beitrag geschrieben.

NEU: Den vollständigen Text zu „Mrs. Packletide’s Tiger“ gibt es hier, den zweiten Cartoon (Tipp von Christoph Habich) und den HV-Text.

Kommentar 4: In den Anweisungen zu den Questions heißt es (erfreulicherweise) „Quote correctly.“ Zu einem korrekten Zitat gehört bekanntlich auch eine korrekte Zeilenangabe (citation). Es wäre deshalb schön, wenn auch in der Angabe (und Musterlösung) die Zeilenangaben korrekt wären, z.B. bei B.2. “city of culture” (ll. 69-70) statt (ll. 69/70), also mit Bindestrich (hyphen) und nicht mit Schrägstrich (slash).  In der Musterlösung wird es z.T. sogar innerhalb derselben Aufgabe unterschiedlich gehandhabt, bei B.2. beim ersten Aufzählungspunkt (cf. ll. 25/26) bzw. (cf. ll. 19/20), beim zweiten hingegen (cf. ll. 60-65).

Kommentar 3: Bei der Korrektur der Questions on the text wird mir wieder einmal bewusst, in welch geradezu schockierender Weise hier verschiedene Kompetenzen miteinander vermischt werden: Leseverstehen-, Schreib-, Zitier-, Beleg-, Absatzbildungs-, Einrück-Kompetenz, um nur einmal die wichtigsten zu nennen. BaWü ist da schon deutlich weiter, Comprehension wird dort im Abitur durch Ankreuzen, Zeilennummer(n) und Zitat geprüft:

bawü

Motto: Wir können alles. Außer eine zusammenhängende Antwort schreiben.

Kommentar 2: Beim Hörverstehen ging es (bei 3.) um beneficent. Heißa, was gibt es da für originelle Schreibweisen: benificiant, benephitiant, benefishent usw. Das Problem ist halt, dass kaum ein Schüler das Wort kennt, was soll er also machen außer zu versuchen, das Wort nach Gehör zu schreiben? Kann man ein Wort (hör-)verstehen, das man nicht kennt? Die einfachste Lösung wäre natürlich nicht nach dem Wort zu fragen. Solange ein Schüler (highly) Christian und beneIrgendwas schreibt, geht es auch noch, dann ignoriert man das Zweite einfach und gibt den Punkt für das Christentum. Schwierig wird es, wenn ein Schüler nur beneDingsbums geschrieben hat.

Nun darf der Schüler allerdings ein LEXIKON benutzen. Ein Lexikon benutzt man üblicherweise um Wörter nachzuschlagen. Man könnte jetzt auf die Idee kommen, der Schüler solle im Lexikon die richtige Schreibung von beneKeineAhnung nachschlagen. Man würde also die „lexikalische“ Kompetenz überprüfen: Lexikon richtigherum in die Hand nehmen, an einer sinnvollen Stelle aufschlagen („Der Buchstabe B kommt relativ früh im Alphabet“), ein Wort finden und richtig abschreiben. Aber damit würden wir verschiedene Kompetenzen vermischen und das wäre ein Verstoß gegen das „kompetente Reinheitsgebot“. Man sollte die Hinweise beim Hörverstehen (vgl. Ende dieses Beitrags) ergänzen: „You must not use your dictionaries during the test because you might spell words correctly.“

Kommentar 1: Die reine Beschreibung von Cartoons war mir ja schon immer ein Dorn im Auge, aber so schlimm wie dieses Jahr war es noch selten (es geht um diesen Cartoon):

On In the cartoon you can see a building on which stands / is written / it says “Art Museum”. On the left it gives there is a van from the “Santitation Dept.” In the middle there are two mans men who are wearing hats and gloves and are looking at an object made out of different metal parts. One of them says, “We better check first to see if that is trash or a piece of art.”

[Und ja doch, es geht noch schlimmer: In the background you can also see a door, two oval windows and three pillars. Oder: The men are wearing black shoes. …]

Haaallooo, das hier ist die bayerische (!) REIFEprüfung für angehende AKADEMIKER. War da nicht mal was mit „Qualifikationen“, „Allgemeinbildung“ und „fächerübergreifendem Lernen“? Wie wäre es statt dieses läppischen Gelabers z.B. mit der Kompetenz den Cartoon in Beziehung zu einem bekannten modernen Kunstwerk zu setzen? [KunstOBJEKT wäre natürlich besser, ist aber zu schwer.] Also zum Beispiel: „Interpret the following cartoon and comment on it by referring to a well-known modern piece of art.“ Ja, zugegeben, dadurch wird die Aufgabe „schwer“, aber auch nicht schwerer als traditionell das 3. Thema, bei dem man auch ein Buch, einen Film oder (wie dieses Jahr) ein Theaterstück kennen musss.

NEU: Eine überarbeitete Version des HV-Transkripts von Peter Ringeisen. Er schreibt dazu:

Dank eines wunderbaren Hinweises der Schwägerin meiner England-Austausch-Kollegin (auf Facebook) glaube ich, nun das Rätsel um Christine Trumans Genuschel (vor allem die number three) gelöst zu haben. Es heißt wohl einfach, dass die Sorge der Eltern um ihr tennissportliches Fortkommen nur den dritten Rang einnahm, hinter der ordentlichen Kleidung und dem ordentlichen Benehmen: „then how I got on came number three“. Auch das ist wohl keine Syntax, die man Schülern als mustergültig präsentieren würde, aber das sagt sie wohl. Nachdem ich’s nun noch einmal gehört habe, ist mir auch aufgefallen, dass es natürlich nicht „too prominent“, sondern „so prominent“ heißen muss.

NEU: Eine tolle Tabelle fürs Kolloquium von Dr. Joachim Mathieu. Vielen Dank! Er schreibt dazu:

Ich (und meine Kollegen) verwenden diese Tabellen sehr gerne, da man hier – so meine ich – sehr schnell zu einem sehr fairen und transparenten Gesamturteil gelangt. Da wir (wie ‚früher‘) recht deutlich zwischen Inhalt und Sprache trennen, so wie wir es als Englischlehrer ja ohnehin gewohnt sind, kann man auch den Abiturienten klar aufzeigen, wie die Gesamtnote zustande kommt, i.e., dass es z.B. inhaltlich in der Tat brillant war, aber dass durch die sprachlichen Schwächen, die in der Tabelle dann jeweils für die Teilbereiche ausgewiesen sind, eine bestimmt Gesamtnote zustande kommt.

Ich habe letztes Jahr meine Tabelle nochmals überarbeitet, da nun auch die Gewichtung von Referat und Fragen 2:1 beträgt (ursprünglich hatte ich hier wie bei den Semestern 1:1, was aber ja nicht dem ‚echten‘ Wert dieser Teilleistungen entspricht).

Bei der Eingabe der Punkte muss man einfach nur großzügig in die Felder mit den roten Teilnoten klicken und kann diese dann eingeben. (Klickt man zu genau auf den abgerundeten Rahmen wird natürlich nur der markiert.) In den Bemerkungszeilen, die die Leistung kurz umreißen, wird dann automatisch bei den Notenstufen durch das runde Pfeilsymbole die jeweilige Tendenz generiert.

Was ich besonders gerne an den Tabellen mag, ist, dass man damit ganz schnell direkt nach der Prüfung die Note festlegen kann und dabei auch (weil ja sofort der Durchschnitt angezeigt wird) augenblicklich sieht, ob man möglicherweise durch Spielräume in dem einen oder anderen Teilbereich ‚nachjustieren‘ kann/sollte. Dadurch kommt man dann sehr gut auf ein faires Gesamtergebnis.

Die Gesamtnote in der Tabellenspalte L19 erscheint dort, da man in der Regel auf kleineren Laptop/Notebook Bildschirmen die gesamte Tabelle nicht so gut sehen kann und man es entweder sehr klein einstellen muss oder erst nach unten scrollen muss, um zu sehen, was insgesamt rauskommt. Insofern ist diese zusätzliche Anzeige redundant und wird auch nicht – denn auch das ist eine große Arbeitserleichterung – auf die eine A4-quer Seite ausgedruckt, die man dann nach dem Kolloquium in aller Ruhe (und doch recht flott) ausdrucken kann und den sonstigen Unterlagen und Aufzeichnungen zum Kolloquium beilegen kann.

Gerade der Ausdruck dieses halbwegs ansehnlichen und übersichtlichen Formulars (ohne etwas anderes tippen oder handschriftlich ausfüllen zu müssen) ist einer der großen Vorteile der Tabelle.

NEU: Neue Version meiner Tabelle, bei der die Punkte beim HV nicht mehr gerundet werden, sondern korrekt mit 2 Kommastellen angezeigt werden. Wenn du bereits mit der „alten“ Version arbeitest, einfach die Breite der Spalte E von derzeit 6 auf 9 vergrößern. Tipp von Dr. Joachim Mathieu.

NEU: Transkript des HV-Textes. Vielen Dank an Peter Ringeisen!

Hier schon mal Tabellen für das Abitur. Wie immer, trotz aller Sorgfalt meinerseits, keine Gewähr für richtige Berechnung! Achtung: Nachdem beim Hörverstehen halbe BEs vergeben werden dürfen und die BEs am Ende mit 1,5 multipliziert werden, können „krumme“ Zahlen rauskommen. Das entsprechende Runden (siehe „Hinweise“ S. 2) musst du ganz am Ende HÄNDISCH machen! Falls du einen Fehler findest, bitte sofort bei mir melden. Nachdem die Kommentarfunkion in letzter Zeit oft nicht funktioniert, bitte per Mail!

Erste Eindrücke vom Abitur: Positiv finde ich, dass bei I.B.3. wieder explizit nach stylistic devices gefragt wird und nicht (wie häufig in den letzten Jahren) wischi-waschi nach use / choice of language.

Lächerlich finde ich dagegen die 240 Minuten (letztes Jahr noch 190), die die Schüler jetzt (bei völlig unveränderten Aufgaben!) haben. Damit ist jede normale Klausur allein schon durch die Zeitbegrenzung anspruchsvoller als das Abitur.

Einen neuen Tiefpunkt markieren auch die beiden Cartoons. Das Niveau des ersten Cartoons ist Unterstufe („Modern art often looks like trash.“), der zweite Cartoon hat überhaupt keine message („The cartoonist makes fun of hunting by reversing the traditional roles.“).

Die Mediation über Micky Maus symbolisiert passend das intellektuelle Niveau des bayerischen „Exzellenz“-Abiturs.

Mein Lieblings-Hinweis (beim Hörverstehen) war auch wieder dabei: „You must not use your dictionaries while the audio text is being presented.“ Unsere Abiturienten haben u.a. eine fast zweijährige „Qualifikationsphase“ durchlaufen und ein „wissenschafts-propädeutisches“ Seminar besucht. Da sind sie vielleicht doch „qualifiziert“ genug, selber zu entscheiden, ob sie jetzt ins Lexikon schauen oder nicht. „You must not fall asleep / fall of your chair while …“ 😉

Abitur 2016 (zip)

Wortschatz abprüfen

Wenn du dich von Mitschülern, (älteren) Geschwistern oder Eltern „abfragen“ lassen möchtest, sollte das auf möglichst VIELFÄLTIGE Weise geschehen, nicht nur als deutsch – englische Wortgleichung. Im Folgenden die verschiedenen Möglichkeiten, als Beispiel remote.

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Take All My Loves

Ganz neu bei Spotify: 

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Schlecht übersetzt, Löwe

Hinweis: Damit sich im Folgenden Links in einem neuen Tab öffnen, drücke erst die Strg-Taste, halte sie gedrückt und klicke dann auf den Link.

Die beiden nach meiner Erfahrung bei Schülern beliebtesten Übersetzungs-Sites sind LEO und  dict.cc. Schaun wir mal, was passiert, wenn man da nach einer Übersetzung sucht. 

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