Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium / Tango & Tanzfeste

USB-Stick verschlüsseln

Neulich lag in unserer Lehrerbibliothek (zu der auch Schüler Zutritt haben) mal wieder ein USB-Stick herum. Da er keinen Namensaufkleber hatte, steckte ich ihn an einen PC an um herauszufinden, wer ihn liegengelassen hatte. Wenn Schüler diesen Stick in die Hände bekommen hätten, wäre es das nicht so gut gewesen: Notentabellen, Schulaufgaben, private Dateien – alles problemlos zugänglich. Wenn man schon sensible Daten auf seinem USB-Stick hat, sollte man den wenigstens VERSCHLÜSSELN.

Eine einfache Möglichkeit USB-Sticks zu verschlüsseln, bietet das (für die private Nutzung kostenlose) Programm Challenger:

Challenger ist eine Software zur Verschlüsselung von beliebigen Dateien, Ordnern und Laufwerken. Zur Installation und zur Ausführung genügen einfache Benutzerrechte. Dadurch ist das Programm auch mobil auf einem USB-Stick einsetzbar. Der U3-Standard wird ebenfalls unterstützt. Wenn das Programm auf einen USB-Stick kopiert wird, können Sie Challenger anschließend auf jedem Computer benutzen. Zur Ausführung genügen einfache Benutzerrechte. Der USB-Stick kann zugriffsgeschützt am Schlüsselbund mitgeführt werden. Neben der Möglichkeit Daten auf der Festplatte zu chiffrieren, können Sie auch die Daten auf dem USB-Stick verschlüsseln. So bleiben die Daten geschützt, falls der Datenträger verloren geht.

Eine Alternative ist SecurStick, Infos zu diesem Programm liefert dieser heise online Artikel. (Tipp von Max Müller)

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  1. Ano

    Wichtig – bei jeder Verschlüsselung von Flash-Speichern(dazu zählen USB-Sticks) gilt:

    Nachträgliches Verschlüsseln der Daten hilft hier nicht, da bei Flash-Speichern das Überschreiben der Dateien nicht garantiert werden kann. (genaue technische Details kann jeder interessierte googeln)

    Die Verschlüsselung funktioniert nur, wenn schon beim ersten mal die Daten verschlüsselt geschrieben werden!

    PS: Es ist auch ne blöde Idee fremde USB-Sticks an irgendwelche Rechner anzustecken, für den Rechner kann das ziemlich ansteckend sein (Stickwort: BadUSB)

  2. Solo

    Hallo
    es gibt verschiedene Programmen die deine Daten verschlüsseln können. z.B. ich verwende Rohos Mini.http://rohos.net/produkte/rohos-mini-drive/ , würde Ihnen empfehlen. Das Programm legt eine versteckte Partition im USB Flash Speicher an, die durch Verschlüsselung geschützt ist. Kannst deine Daten lesen auch wenn du keine Adminrechte hast (z.B. im Internetcafe, auf einem guest PC).

  3. Jürgen

    also ich hab mir da bei ProSoft Software http://www.prosoft.de einen Safestick für 29 Euro geholt – der hat 256-bit AES Verschlüsselung on board und der ist nicht zu knacken – reinstecken – Passwort eingeben fertig – auch für MAC und Linux und nicht nur Windoof…

  4. Truecrypt geht auch auf Mac OS X. http://www.truecrypt.org/

  5. Kann ich leider nicht sagen, weil ich keinen Mac habe. Werde mal meine Macker fragen.

  6. unbekannt

    gibt´s da auch was für mac os x

  7. Ich würde hier zu TrueCrypt greifen, das funktioniert unter Linux und Windows. Ist aber um einiges schwerer einzurichten als Challenger und benötigt Adminrechte.

  8. Das Programm läuft nur unter Windoof.

  9. otto

    ich habe natürlich 😉 ein Linuxsytem bei mir laufen. Irgendwie klappt es aber mit dem Herunterladen nicht. Was muss ich eigentlich tun?
    Gruss Otto

    • Max

      Dann könntest Du SECURSTICK (siehe oben) verwenden:

      „Das Programm SecurStick für Windows, Mac OS X und Linux ist im Rahmen des c’t-Artikels Verschlüsseldienst (c’t 6/2010 S.170) (PDF-Version) entstanden und ermöglicht das Verschlüsseln von Daten auf USB-Sticks und anderen Datenträgern.“

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