… kannst du immer dann machen, wenn dei­ne Schü­ler eh schon was mit Ten­nis­bäl­len machen, wie z.B. Jon­glie­ren. Ein­fach zwi­schen­drin mal die Schu­he aus­zie­hen und 10–15 Minu­ten etwas ande­res machen.

Erfah­rungs­ge­mäß ste­hen Jun­gen („Fuuuuß­ball“!!!) so einem „Schmarrn“ meis­tens erst­mal ableh­nend gegen­über. Mit fol­gen­der, ein­fa­cher Übung kannst du viel­leicht ihr Inter­es­se wecken: „Wir stel­len uns gera­de hin, Füße zusam­men und dre­hen unse­ren Kopf so weit wie mög­lich nach rechts und mer­ken uns die „Posi­ti­on“, also wie weit es geht. Anschlie­ßend machen wir das Glei­che nach links. Danach stel­len wir den rech­ten Fuß auf den Ten­nis­ball, rol­len ein biss­chen mit Druck her­um und suchen uns den Punkt, wo es am meis­ten weh tut. Auf die­sen Punkt drü­cken wir jetzt ca. 1–2 Minu­ten. Das­sel­be wie­der­ho­len wir mit dem lin­ken Fuß. Zum Schluss wat­scheln wir ca. 1 Minu­te nur auf den Fer­sen durch den Raum. Jetzt machen wir das Kopf­dre­hen noch­mal.“ Im Nor­mal­fall geht es jetzt wesent­lich bes­ser, d.h. man kann wei­ter dre­hen. Man hat was mit den Füßen gemacht und kann plötz­lich den Kopf wei­ter dre­hen – fas­zi­nie­rend!

Im fol­gen­den Video wird zwar ein „Black­roll Ball“ benutzt, aber man kann genau­so einen Ten­nis­ball ver­wen­den. Ledig­lich für die Rück­sei­te des Ober­schen­kels sind Ten­nis­bäl­le zu klein. Den seit­li­chen Trac­tus ilio­ti­bia­lis kann man hin­ge­gen sehr gut damit mas­sie­ren. Für die Brust­wir­bel­säu­le nimmt man am bes­ten zwei Ten­nis­bäl­le und steckt sie in einen Strumpf.