… ist bekanntlich (?) eine hervorragende Website mit Videos von „inspired talks by the world’s greatest thinkers and doers.“ Im Folgenden beschreibe ich wie ich die Site in meinem LK einsetze.
Als erstes bekommen die Schüler per Mail folgende Hausaufgabe:
Go to http://www.ted.com/ and watch a longer talk (at least 10 min.) that you are interested in. Choose a video/topic that you can actually TALK about, i.e. do NOT choose a video that is based mainly on pictures, graphics or paintings such as this talk about Leonardo da Vinci. Prepare/practise a speech (ca. four minutes) in which you tell your fellow students about “your” talk. You may use notes but keywords only, no complete sentences.
In der folgenden Stunde bilden wir „coaching pairs“ (aus einem guten und einem nicht so guten Schüler). Die „coachees“ müssen ihre Präsentation das erste Mal halten, danach bekommen sie ein kurzes Feedback, was sie beim zweiten Mal besser machen könnten. Danach halten sie die Rede ein zweites Mal, dabei sollten sie so weit wie möglich ohne Notizen sprechen. Beide Durchgänge müssen sie im Stehen absolvieren um auch angemessene Körpersprache (Wohin mit den Händen?) zu üben. Beide Durchgänge werden darüberhinaus mit meinem Kurzzeitwecker getimt, damit die Schüler ein Gefühl für die geforderten vier Minuten bekommen. Gerne würde ich wie Herr Rau ein Rednerpult verwenden, aber leider haben wir keine „Halbpulte“ und das große, schwere Pult quer durchs Schulhaus zu transportieren ist mir ein zu großer Aufwand.
Als letzten Schritt müssen einzelne Schüler ihre Rede frei vor dem ganzen Kurs halten. Fade Einleitungen à la „Now I’m going to talk about …“ sind natürlich verboten.
Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es sich endlich mal um halbwegs „authentische“ Kommunikation handelt und nicht nur um die übliche Simulation von Realität („Imagine you are … and you want to …“). Es besteht ein echtes „Informationsgefälle“ zwischen Sprecher und Zuhörern, was zu deutlich mehr Aufmerksamkeit führt, als wenn einer zum x-ten Mal über etwas spricht, was alle anderen schon längst wissen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man einen kleinen Einblick erhält, wofür sich die Schüler interessieren und woran man in Zukunft vielleicht anknüpfen kann.
Außerdem habe ich natürlich die Hoffnung, dass die Site zumindest ein paar Schülern gefällt und sie freiwillig zurückkehren um sich andere talks anzusehen.

Das klingt gut. Danke für die Anregung!