Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Grammatik Handouts

Vor kur­zem habe ich mal wie­der eines die­ser auf­wän­dig gestal­te­ten Gram­ma­tik Han­douts bekom­men:

Ich fra­ge mich dann immer WARUM sich Leu­te die­se Arbeit machen.

Gut, neh­men wir mal an, jemand unter­rich­tet an einer Schu­le, an der es gar kei­ne Gram­ma­tik gibt oder nur eine uralte, mit der er nicht zufrie­den ist, weil z.B. die Ver­wen­dung des pre­sent per­fect pro­gres­si­ve nicht gut erklärt wird. Als ers­tes wür­de ich natür­lich dar­auf drin­gen, dass umge­hend eine gute und aktu­el­le Gram­ma­tik ange­schafft wird. Falls das aus irgend­ei­nem Grund nicht funk­tio­niert (z.B. wegen feh­len­der finan­zi­el­ler Mit­tel) wür­de ich das ent­spre­chen­de Kapi­tel [Ver­lags­mit­ar­bei­ter bit­te weg­le­sen] z.B. aus der Cor­nel­sen Eng­lish Grammar (Ama­zon) KOPIEREN. Bes­ser als in der CEG geht’s doch nicht! Ver­ständ­li­che Regeln, gute Bei­spiel­sät­ze, anschau­li­che Dia­gram­me – für mich unbe­greif­lich, war­um man Zeit und Arbeit in etwas inves­tiert, wenn man von vor­ne­her­ein eigent­lich weiß, dass das Ergeb­nis schlech­ter ist als die zeit­spa­ren­de Kopie.

Also, lie­be Gram­ma­tik-Han­dout­ler drau­ßen im Lan­de, klärt mich auf: WARUM macht ihr euch immer so viel Arbeit? Wel­che Vor­tei­le haben „eige­ne“ Gram­ma­tik Han­douts?

Nach­trag: Eine Kol­le­gin hat mir erzählt, dass sie sogar Leh­rer kennt, die Übun­gen aus dem (ein­ge­führ­ten!) Schul­buch wort­wört­lich abtip­pen und ihren Schü­lern als Arbeits­blatt geben. Schwe­rer Fall von cour­se­book pho­bia

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  1. Sabine Bosch

    Lie­ber Jochen, mich gibts noch und ich hole mir oft Anre­gun­gen bei dir. Bei­na­he hät­te ich jetzt ein han­dout „Ten­ses“ selbst erstellt für mei­ne Q 11. So eine knapp gehal­te­ne Zei­ten­ta­bel­le als Gedan­ken­stüt­ze wäre für die Schü­ler schon hilf­reich. In der Gram­ma­tik wird jede Zeit so aus­führ­lich erklärt und das ist eine Hemm­schwel­le für die S.
    Also herz­li­che Grü­ße aus Regens­burg von dei­ner Kol­le­gin aus der Refe­ren­dars­zeit
    Sabi­ne

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