Competitions

… mache ich gerne um die grauen Zellen meiner Schüler zu aktivieren. Es gibt drei Arten von Wettbewerben: schriftlich in der Stunde, schriftlich per E-Mail und mündlich.

Für einen schriftlichen Wettbewerb in der Stunde nehme ich z.B. mein Handout Acronyms (doc). Hier ist in erster Linie Wissen gefragt, aber auch kreative/witzige Lösungen (wie: BCC = Bowling Center Columbine) bekommen einen Punkt. Der Gewinner “gewinnt” 3 MOs, der zweite 2 MOs (= 1 HW) und der dritte 1 MO. Der betreffende Schüler darf z.B. zweimal mehr etwas vergessen oder, falls er bereits zweimal etwas vergessen hat, werden diese Einträge gelöscht.

E-Mail Wettbewerbe baue ich immer mal wieder in meine E-Mails ein. Da gilt es dann z.B. herauszufinden, worauf ich anspiele, wenn ich vor einer Schulaufgabe „May the Concentration be with you“ wünsche. Die ersten drei Schüler, die mir die richtige Antwort schicken, bekommen wieder ein MO.

Am häufigsten mache ich mündliche Wettbewerbe. Dabei ist die übliche „Meldepflicht“ auf­gehoben, d.h. jeder darf bzw. muss sofort reinrufen, wenn er glaubt die Lösung zu wissen. Damit man im allgemeinen Durcheinander die richtige Lösung heraus­hört, darf sie nur ganz kurz sein. Wieder geht es darum geistig beweglich zu sein und ggf. “um die Ecke zu denken”. Alles Mögliche lässt sich zu einem kleinen Wettbewerb machen: Acronyms („an American B“ – USB), Geschichte („1861 to“ – 1865), Sprichwörter („do not, mountain“ – molehill), Literatur („The old man“ – and the sea) usw. Als Be­lohnung gibt es für den Gewinner wieder ein MO bzw. die NYT Beilage der SZ, alte Spotlight-Hefte, World and Press usw.

Die begehrten MOs gibt es unabhängig von Wettbewerben auch für geistreiche Bemerkungen aller Art. So kommentierte mal ein Schüler meine Warnung, dass er jetzt bis zum Ende des Halbjahres nichts mehr vergessen dürfe mit „Mission Impossible“. Vor kurzem hatte ein anderer Schüler kein Geld für die Lektüre dabei und begründete dies damit, er habe gerade ein „cash flow problem“. Wir hatten gerade „Shakespeare in Love“ behandelt, wo dieser Begriff (gleich zu Beginn) im Zusammenhang mit Henslowes finanziellen Problemen auftaucht. Der Schüler hat gleich zwei Stylistic Devices (pdf), nämlich euphemism und allusion verwendet, das muss honoriert werden.

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