Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Hip Pong

… ist Koor­di­na­ti­ons­trai­ning mit Tisch­ten­nis­schlä­ger und ‑ball zu Musik. Es schult zum Einen den Umgang mit Schlä­ger und Ball, gleich­zei­tig wird das Gefühl für Musik und vor allem Rhyth­mus ver­bes­sert.

Man kann Hip Pong in den Tisch­ten­nis­un­ter­richt (z.B. statt des nor­ma­len Ein­spie­lens) inte­grie­ren, es eig­net sich aber (wie Jon­glie­ren) auch sehr gut für Ver­tre­tungs­stun­den. Dafür muss man gar nicht unbe­dingt in die Turn­hal­le, ein gro­ßes Klas­sen­zim­mer, Men­sa, Foy­er etc. reicht schon. Man braucht ledig­lich Musik, TT-Schlä­ger und ‑bäl­le und schon bewe­gen wir uns, anstatt nur blöd im Klas­sen­zim­mer die Zeit abzu­sit­zen.

Im fol­gen­den Video zei­ge ich die Grund­la­gen:

In mei­nem zwei­ten Video wird’s schon deut­lich schwie­ri­ger:

Wenn ich mit Schü­lern eine Auf­füh­rung vor­be­rei­te, bekom­men sie ein Han­dout mit fol­gen­den Tipps zum Üben:

  • Übe ab sofort JEDEN Tag min­des­tens 10 Minu­ten.
  • Akti­vie­re falls mög­lich bei dei­nem MP3‑, Media- bzw. CD-Play­er die Repeat-Funk­ti­on, so dass du ohne Unter­bre­chung üben kannst.
  • Übe zunächst (immer im Tem­po der Musik!) die Grund­mus­ter:
    – 4x Vor­hand (VH), 4x Rück­hand (RH), dann 2x VH und 2x RH, dann VH, RH, VH, RH. Wenn du das Mus­ter beherrschst, übe das Ver­la­gern des Gewich­tes auf das jewei­li­ge Bein (VH =  re F, RH = li F).
    – 3 Schrit­te + tap vor­wärts, wie­der­ho­len (wh) rück­wärts, fan­ge sowohl mit dem rech­ten Fuß (RF) als auch dem lin­ken Fuß (LF) an.
    – 3 Schrit­te nach rechts + tap, wh nach links; das sel­be mit LF be­ginnend nach li und wh nach re.
  • Übe zwi­schen­durch auch immer mal wie­der mit der schwä­che­ren, lin­ken Hand sowohl VH als auch RH.
  • Ver­su­che trotz aller Kon­zen­tra­ti­on locker zu blei­ben; übe zwischen­durch (ohne Ball­tip­pen) nur das locke­re „Groo­ven“ in den Kni­en (mit Belas­tungs­wech­sel).
  • Vari­ie­re die Geschwin­dig­keit: 4x nor­mal und 8x schnell oder: 2x nor­mal und 4x schnell; falls mög­lich auch dabei VH und RH ab­wechseln, z.B. 2x VH nor­mal und 4x RH schnell.
  • Übe zwi­schen­durch immer mal wie­der mit einer ande­ren (ggf. schnel­le­ren) Musik; nimm Musik mit einer mög­lichst gleich­mä­ßi­gen Beto­nung und kla­ren Phra­sen.
  • Falls du einen neu­en Trick erfin­dest, soll­test du ihn zunächst ohne Musik üben, bis du ihn sicher beherrschst. Danach übst du ihn im Tem­po der Musik. Anschlie­ßend baust du ihn in eine klei­ne Fol­ge ein. Der eigent­li­che Trick soll­te 4 x 4 Zei­ten lang sein.
  • Trai­nie­re dein Bewe­gungs­ge­dächt­nis. Stel­le dir sel­ber (basie­rend auf der Grund­ein­heit 4x) mög­lichst lan­ge Bewe­gungs- bzw. Spiel­mus­ter zusam­men, die du solan­ge „abspulst“, bis du sie auto­ma­ti­siert hast.

If at first you don’t suc­ceed, dust yours­elf off and try again. 😉

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Konfliktlösung im Klassenzimmer

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Aus der Praxis für die Praxis

  1. Britta

    Ist eine wit­zi­ge Idee, die ich mit 2 13ern aus­pro­bie­ren kann, die die nächs­ten 3 Wochen kein Hand­ball spie­len soll­ten, da sie ihre prak­ti­sche Abi­prü­fung in Musik machen!

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