Immer mal wie­der bekom­me ich Mails der Art: „Ich las­se dem­nächst zum ers­ten Mail in einer Schul­auf­ga­be XY schrei­ben. Wor­auf soll­te ich ach­ten?“ Egal, ob es sich bei XY nun um einen sum­ma­ry, eine film review oder einen com­ment han­delt, emp­feh­le ich immer einen Pro­be­Kor­rek­tur­Durch­Gang zu machen.

Dass Schü­ler eine neue Auf­ga­ben­form vor einer Schul­auf­ga­be (schrift­lich) geübt haben müs­sen, ist ele­men­tar. Meis­tens wer­den die­se Haus­auf­ga­ben jedoch nur irgend­wie münd­lich „bespro­chen“. Um ein grö­ße­res Deba­kel in der Klau­sur zu ver­mei­den, soll­te man aber eine reprä­sen­ta­ti­ve Aus­wahl (von ca. 10 Arbei­ten) ein­sam­meln und unter Schul­auf­ga­ben-Bedin­gun­gen kor­ri­gie­ren und bepunk­ten. Nur dann erkennt man bei­spiels­wei­se, dass die Schü­ler noch nicht rich­tig ver­stan­den haben, was sie beim sum­ma­ry (nicht) machen sol­len und wor­auf man noch­mal näher ein­ge­hen muss. Oder man erkennt, dass man bei der film review die Auf­ga­ben­stel­lung viel kon­kre­ter for­mu­lie­ren muss („Men­ti­on three rele­vant aspec­ts“) weil man sonst völ­lig unter­schied­li­che Tex­te bekommt, die man dann schwer ver­glei­chen und bepunk­ten kann. Oder es wird einem klar, dass die ange­dach­te Wort­zahl für den com­ment viel zu gering ist und man sie ent­spre­chen anhe­ben muss („Wri­te at least x words“). Wie immer muss man zunächst ein­mal Zeit und Arbeit inves­tie­ren um sie lang­fris­tig ein­zu­spa­ren.