Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium / Tango & Tanzfeste

Folien

… erstelle ich grundsätzlich mit PC, dabei nehme ich als Schriftgröße mindestens 14 pt. Zum Einen spare ich natürlich Zeit, wenn ich irgendwas auf der Folie ändern will: Einfach die entsprechende Passage ändern, neu ausdrucken und auf Folie kopieren. Hand­gepinselte Folien müssen jedes Mal komplett neu erstellt werden. Zum Anderen kann man handgeschriebene Folien in den meisten Fällen weiter hinten im Klassenzimmer nur schlecht oder überhaupt nicht lesen, außer man hat eine außergewöhnlich schöne und große Schrift. Verschmutzte Wände in Kombination mit altersschwachen Projektoren erschweren die Lesbarkeit noch weiter. Wenn du trotzdem handschriftliche Folien verwenden möchtst, solltest du unbedingt vorher mal im Klassenzimmer ganz nach hinten gehen und überprüfen, ob auch die Schüler in den letzten Reihen alles noch gut lesen können.

Selbst bei der schönsten Schrift solltest du niemals „live“ auf Folie schreiben. Entweder du stehst frontal vor dem Projektor und die Schüler sehen nichts mehr oder sie sehen nichts mehr, weil du seitlich stehst und die Folie drehen musst. Außerdem verrutschen die Zeilen und damit das ganze Layout. Wenn man nervös ist und feuchte Hände hat, verwischt man auch noch das gerade Geschriebene. Wenn man sich verschrieben hat, kann man das meist auch nicht ohne unschönes Geschmier wieder wegwischen. Lass es einfach und benutze eine „gedruckte“ Folie (im Aufdeckverfahren) oder schreib gleich an die Tafel, dann bist du flexibel und kannst auch gute Schülerbeiträge in den Anschrieb integrieren.

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  1. Julian Klement

    man könnte sich fragen, ob der gute Jochen auch ein Leben außerhalb der Schule hat :O
    Like a boss XD

    • > man könnte sich fragen …

      Oh ja, das hat er. Sooo toll findet er Schule nämlich nicht. 😉

      > Like a boss XD

      Verstehe ich nicht.

      Bei „(the) Boss“ fällt mir nur Bruce Springsteen ein (vgl. „Sein Spitzname The Boss entstand in den 1970er Jahren, als er seinen Bandmitgliedern nach den Auftritten die Gage bar ausbezahlte.“ Wikipedia)

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