Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Vokabeln tippen

… fin­de ich schon mal deut­lich bes­ser, als sie ins Voka­bel­heft abschrei­ben zu las­sen. Mei­ner Mei­nung nach reicht es die eng­li­schen Wör­ter schrei­ben zu las­sen, wer sich davon einen Lern­ef­fekt ver­spricht, kann ja zusätz­lich auch die deut­schen Bedeu­tun­gen schrei­ben las­sen. Das Gan­ze natür­lich in einer 2‑spaltigen TABELLE und nicht mit Leer­zei­chen bzw. (etwas bes­ser) Tabu­la­to­ren.

Die wich­tigs­ten Vor­tei­le die­ses Ver­fah­rens wären, dass die Schü­ler (sinn­voll) tip­pen üben und dass der Leh­rer den getipp­ten Wort­schatz viel schnel­ler kor­ri­gie­ren kann. Aller­dings wür­de ich auch hier nicht posi­tiv kor­ri­gie­ren, son­dern Feh­ler ledig­lich (durch Unter­strei­chen) mar­kie­ren und die Schü­ler über­ar­bei­ten las­sen. Damit die Auf­ga­be sorg­fäl­tig erle­digt wird, wür­de ich abhän­gig von der Zahl der zu schrei­ben­den Wör­ter eine Höchst­feh­ler­gren­ze fest­set­zen, z.B. bei zwan­zig Wör­tern dür­fen max. drei falsch geschrie­ben sein. Wer mehr Feh­ler macht, muss was Unan­ge­neh­mes machen – erzieht zu weit­ge­hend feh­ler­frei­em Tip­pen.

Das ein­zi­ge mir bekann­te Gegen­ar­gu­ment lau­tet, dass beim Tip­pen (angeb­lich) die Auge-Hand-Koor­di­na­ti­on (oder wie immer der Fach­be­griff dafür lau­tet) nicht geübt wird. Ist es mög­lich, dass ich ein Wort rich­tig TIPPEN kann, aber es trotz­dem mit der Hand FALSCH schrei­be? Ich stel­le mir vor, dass ent­schei­dend ist, ob das SCHRIFTBILD kor­rekt im Gehirn gespei­chert ist, WIE es dort gespei­chert wur­de (ob durch Tip­pen oder Schrei­ben mit der Hand) ist m.E. sekun­där. Ich las­se mich aber ger­ne eines Bes­se­ren beleh­ren, am liebs­ten aller­dings mit Links bzw. Ver­wei­sen auf ent­spre­chen­de Arti­kel bzw. Unter­su­chun­gen.

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No Homework, No Cry

  1. Florian

    War­um machen es nicht alle Leh­rer so? Heu­te hab ich mei­ne alten Voka­bel­heft aus­ge­gra­ben. Die Hälf­te kann man nicht mehr lesen (dama­li­ge Sau­klaue), Feh­ler ohne Ende und ein­fach in einen Online­vo­ka­bel­trai­ner ein­ge­ben kann man auch ver­ges­sen. Hät­te ich alles auf PC hät­te ich nun kei­ne aus­ge­ris­se­nen Sei­ten mehr, könn­te alles immer wie­der dru­cken, ver­viel­fäl­ti­gen, neu zusam­men­stel­len, ins Inter­net laden, mit Voka­bel­trai­ner üben (ein­fach schnell ein­fü­gen),…

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