Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Edward Hopper

… ist einer mei­ner Lieb­lings­ma­ler, sei­ne Bil­der eig­nen sich aus­ge­zeich­net für crea­ti­ve wri­ting. Hier sei­ne berühm­ten „Night­hawks“:


nighthawks.jpg

Damit es lite­ra­risch inter­es­san­te Geschich­ten wer­den, beschäf­ti­gen wir uns vor­her mit Nar­ra­tor and Point of View (doc) und über­prü­fen unse­re Kennt­nis­se anhand eines Arbeits­blatts (doc). Danach lau­tet die Auf­ga­be eine Geschich­te aus der Per­spek­ti­ve einer Figur zu schrei­ben. Zum Abschluss füh­re ich einen klei­nen Lite­ra­tur­wett­be­werb durch. Hier ein Bei­spiel (pdf) aus einem LK.

Auch in mei­nem Kon­ver­sa­ti­ons­kurs ver­wen­de ich Bil­der von Hop­per. Jedes Paar bekommt eine Post­kar­te und soll gemein­sam über das Bild spre­chen. Dabei soll der jeweils bes­se­re Part­ner dem ande­ren mit Wort­schatz, Gram­ma­tik und ggf. inhalt­li­chen Ide­en hel­fen, das Gan­ze natür­lich auf Eng­lisch und ca. 5 Minu­ten lang. Danach wan­dert die Post­kar­te im Uhr­zei­ger­sinn zum nächs­ten Paar. Wenn ich mit allen Schü­lern über ein Bild spre­chen möch­te, neh­me ich einen mei­ner gro­ßen Hop­per-Kalen­der mit.

Eine aus­ge­zeich­ne­te, aber sprach­li­che anspruchs­vol­le Ana­ly­se der Night­hawks fin­det sich im Guar­di­an.

Eine eben­falls aus­ge­zeich­ne­te Ana­ly­se bie­tet das Video Night­hawks: Look through the Win­dow

Why Edward Hopper’s urban sce­nes so expert­ly cap­tu­re the expe­ri­ence of lone­li­ness“ wird in die­sem Arti­kel erklärt.

In sei­nen „Hop­per Medi­ta­ti­ons“ insze­niert Richard Tusch­mann Hop­per Bil­der als Foto­gra­fi­en.

Zu den „Night­hawks“  gibt es übri­gens auch einen Roman:

Der Roman „Nach­sai­son“ erfin­det eine Geschich­te zu Edward Hop­pers berühm­tem Gemäl­de „Night­hawks“. Bes­son sie­delt die Erzäh­lung von der Frau im roten Kleid, die sich mit drei Män­nern in einer ame­ri­ka­ni­schen Bar befin­det, im Heu­te an. Eines haben Buch und Bild gemein­sam: eine Vor­lie­be für Men­schen, die im All­tag eine Büh­ne brau­chen.

Hier eine Rezen­si­on bei Deutsch­land­ra­dio Kul­tur.

Peter Ring­ei­sen schreibt: In mei­nem Grund­kurs-Deutsch-Blog weist eine Schü­le­rin soeben dar­auf hin, dass es ein Buch von Said gibt, in dem Bil­der zum Anlass für Gedich­te und Geschich­ten genom­men wer­den. Ist zwar auf Deutsch, könn­te man aber evtl. trotz­dem irgend­wie für den FU nut­zen.

Wenn man kunst­in­ter­es­sier­te Schü­ler hat, kann man natür­lich auch tie­fer in die Ana­ly­se ein­stei­gen, wie zum Bei­spiel hier und hier.

Ein abso­lu­tes Muss für alle Fans von Edward Hop­per ist natür­lich „Shir­ley – Visi­ons of Rea­li­ty“:

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  1. Max

    http://goo.gl/1jHdt4

    How art hel­ped me see the beau­ty in lone­li­ness

    Oli­via Laing’s The Lone­ly City explo­res the con­nec­tion bet­ween iso­la­ti­on and crea­ti­vi­ty. In this extract she exami­nes its role in the work of Edward Hop­per, Andy War­hol and others, and sug­gests we should all be a litt­le less frigh­te­ned of being alo­ne…

    Oli­via Laing
    GUARDIAN, Sunday 28 Febru­a­ry 2016

  2. Celina

    Ich muss­te etwas über Edward Hop­per im Inter­net suchen. Dan­ke für dei­ne Hilfe.<3

  3. Schoe­ner Post wel­chen du hier geschrie­ben hast, ich kam gera­de ueber goog­le auf dei­nen Web­blog. Zuvor kann­te ich Ihn noch gar nicht aber in der naechs­ten Zeit wer­de ich oef­ters hier vor­bei schau­en denn dein Schreib­stiel gefa­ellt mir rich­tig gut.

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